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Monthly Archives: July 2012

Word of the Day

biltur – road trip

Leipzig – Bönen in a fairly small car at fairly high temperatures. It’s never been cheaper to spend four hours in a sauna. But then again: Road trip, road trip!

Wort des Tages

biltur — Roadtrip

Leipzig – Bönen in einem recht kleinen Auto bei recht hohen Temperaturen. Billiger bin ich noch nie für vier Stunden in die Sauna gekommen. Auf der anderen Seite: Roadtrip, Roadtrip!

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Word of the Day

lillesøster — little sister

My little sister (now all grown up!) is coming to visit me today! She’ll be here in about half an hour, and we’ll be going straight to IKEA (to replace the kitchen chair that gave up the ghost in the course of board game night) before tapas for dinner and a drink with Natascha and Lisa afterwards. Then tomorrow, she’ll be taking me and a sizable part of the clothes that won’t fit into my Norway suitcase back to my parents’. Yay, sisterly quality time!

Wort des Tages

lillesøster — kleine Schwester

Meine große kleine Schwester kommt mich heute besuchen! Sie ist so in einer halben Stunde hier (sagt sie), und wir fahren direkt zu IKEA (den Küchenstuhl ersetzen, der beim Tabu-Abend den Geist aufgegeben hat), bevor es heute Abend Tapas und anschließend ein Bier mit Natascha und Lisa gibt. Morgen nimmt sie dann mich und einen Teil der Klamotten, die nicht in mein Norwegen-Gepäck sprengen würden, mit zu meinen Eltern. Yay, Schwesterzeit!

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Word of the Day

klespose — clothes cover
vadsekk — cloth bag

What looks just the tiniest bit like I chopped up someone and stored the pieces in two body bags is in fact my afternoon’s activities: I packed up my yarn stash today — an IKEA clothes cover and a half full of wool and alpaca and silk and just a bit of man-made fibre. And it seemed like an easy choice to make the word of the day ‘clothes cover’ or ‘clothes bag’ — instead, as I discovered in my (initially fairly confused) research is that in Norway, or Scandinavia in general, these seem to be two entirely different things. Because vadsekker, unlike the plasticky monstrosities of klesposer that protect suits and dresses every day, are (or were) intricately embroidered cloth bags about 30×60 cm big. Judging from the specimens on the Digitalt Museum website (more pictures under the link), they were all the rage in pre-industrial Norway, often monogrammed, with natural and abstract motives in cross stitch or other embroidery techniques. What they were used for? I have no idea. Storage, I assume, judging from the fairly thin fabric. Either way, they’re fantastic examples of everyday objects elevated to a whole new level with simple bits of string, and talent.

I have the string part down already.

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Source: DigitaltMuseum.no

Wort des Tages

klespose — Kleidersack
vadsekk — Stofftasche

Auch wenn das erste Foto so aussieht, als ob ich jemanden zerhackt und die Stücke in Leichensäcken deponiert hätte — aber im Zuge meiner Nachmittagsaktivitäten habe ich heute meinen Wollstash eingepackt. Anderthalb IKEA-Kleidersäcke voller Wolle, Alpaka, Seide, und einem klitzekleinen bisschen Synthetik. Daher war es eigentlich logisch, dass mein Wort des Tages ‘Kleidersack’ sein sollte — aber wie sich im Zuge meiner (anfangs etwas verwirrten) Recherche herausstellte, gibt es zwei verschiedene Dinge, die in Norwegen (bzw. Skandinavien) unter Kleidersack laufen: Es gibt die Plastikmonster-klesposer, die überall und jederzeit Anzüge und Kleider vor Staub beschützen. Und dann gibt es vadsekker, üppig bestickte Stofftaschen, die um die 30×60 cm groß sind und, im vorindustriellen Norwegen wohl der letzte Schrei waren, wenn man sich so die verschiedenen Exemplare auf der Website des Digitalt Museum (mehr Beispiele hinter dem Link) anschaut. Naturalistische und abstrakte Motive, Kreuzstich oder andere Sticktechniken — alle wunderschön. Für was wie benutzt wurden? Nicht die geringste Ahnung. Aufbewahrung, würde ich annehmen, weil der Stoff relativ dünn ist. So oder so, sie sind fantastische Beispiele dafür, was man aus Alltagsgegenständen machen kann, wenn man nur ein bisschen Faden und Talent hat.

Faden hab ich schon.

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Word of the Day

eventyr — adventure, fairytale,

as in: Alice i Eventyrland

Today was Polly’s Spectacular Mad Hatter’s Tea Party in the park, and it was, well, spectacular. And slightly mad. And definitely hat-y. With lots of tea, in proper teapots and teacups and just… properly. And a proper little adventure, too, just the right thing to decompress in the middle of my finals.

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Wort des Tages

eventyr — Abenteuer, Märchen

wie in: Alice i Eventyrland

Heute war Pollys Spectacular Mad Hatter’s Tea Party, und wie erwartet war es spektakulär, etwas verrückt und voller Hüte. Und litertweise Tee, in ordentlichen Teekannen und Teetassen und einfach… ordentlich Tee. Und auch ein richtiges kleines Abenteuer — genau das richtige, um in der Klausurenphase einmal tief durchzuatmen.

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Word of the Day

oppholdsvær, et — rainless weather

When we learned all about the weather in Norwegian class, the explanation for oppholdsvær was that it was the kind of weather in which you could spend time outside without getting wet. The etymology suggested by my book ‘Gebrauchsanweisung für Norwegen’ (manual for Norway) is pretty convincing as well: it’s the kind of weather you get when there’s finally a freakin’ break (opphold) from the rain. It’s pretty much like that in Leipzig today — overcast but dry. Yet. My mood is as to be expected, but at least I managed to go grocery shopping and organize half my wardrobe into keepable and donatable clothes. The to-be-donated fills one of my big ol’ boxes. Whoops. Looks like this was way overdue.

Tonight: board game night!

Wort des Tages

oppholdsvær, et — niederschlagsfreies Wetter

Als wir damals im Unterricht das Wetter durchgenommen haben, hieß es, dass oppholdsvær so heißt, weil man sich im Freien aufhalten kann. Die Etymologie, die meine ‘Gebrauchsanweisung für Norwegen’ vorschlägt, leuchtet aber auch durchaus ein: es ist das Wetter, das man kriegt, wenn es endlich mal eine Pause (opphold) vom Regen gibt. So ist es heute auch irgendwie in Leipzig — bedeckt, aber trocken. Noch. Meine Stimmung ist etwa entsprechend, aber immerhin habe ich es schon geschafft, einkaufen zu gehen und die Hälfte meines Schranks auf potentielle Altkleider hin auszumisten. Was weg kann, ist jetzt erstmal in einer der Riesenkisten gelandet — und hat sie so ziemlich voll gemacht. Hupsa. War wohl dringend mal wieder Zeit zum Ausmisten.

Heute abend: Spieleabend!

Word of the Day

å kosestrikke — to comfort knit

I’ve come across this word in several Norwegian knitting blogs, and it sounds like exactly what I need today. Today’s final was much easier than anticipated, but still, I’m sort of drained and tired and generally under the weather. So I’ll just sit here, breathe, listen to some podcasts, and knit row after comforting row on my stashbuster garter stitch cardigan.

Wort des Tages

å kosestrikke — es sich gemütlichstricken

Ich bin in letzter Zeit immer mal wieder in norwegischen Strickblogs auf dieses Wort gestoßen, und es klingt nach genau dem, was ich heute brauche. Meine Klausur (Interkulturelle Kommunikation) war zwar wesentlich leichter als erwartet, aber ich bin trotzdem irgendwie ausgelaugt und schlapp. Verdammtes Wetter. Aber ich werde mich jetzt einfach zusammenrollen, tief durchatmen, ein paar Podcasts anhören und dabei Reihe um Reihe rechter Maschen an meiner kunterbunten Strickjacke stricken.